Zum Thema Eigentümer kann ich Euch noch eine Geschichte erzählen, wobei ich noch nicht so recht weiß auf welcher Seite ich da stehe! ,die damit endete das ich mit zum Tierheim gefahren bin.
Letztes Jahr im Sommer hat sich eine Bekannte von mir eine Eigentumswohnung gekauft, nach der Renovierung zog Sie mit Ihren 3 Hunden und Ihrer schwangeren Tochter dort ein.
Die Tochter wollte nur kurz mit dort wohnen und dann auch einen Hund mit in Ihre neue Wohnung nehmen. Drei Monate später zog die Tochter aus, natürlich ohne Hund.
Drei Hunde auf 65 m² zuhalten, erweist sich in meinen Augen als schwierig. Ich nenne meine Bekannte mal Jo ! Ich muss sagen das Jo wirklich ein Tierlieber Mensch ist.
Hunde bellen nun mal und bei dreien braucht ja nur einer anzufangen und alle bellen mit, so dass sich die restlichen Eigentümer dieses Hauses sich natürlich des öfteren beschwerten.
Eigentlich, lag es auch daran das Jo nicht gerade von Anfang an in diese seit Jahren bestehende Gemeinschaft liebevoll aufgenommen wurden ist. Also wurde sich bei jedem Pups beschwert, obwohl Sie das mit dem bellen gut in den Griff bekommen hat.
Das ging so weit das, dass Ordnungsamt angerufen wurde und bei Jo vor der Tür stand. Die aber einen guten Zustand der Tiere bestätigte und nichts auffälliges feststellen konnten. Jo legte überall in der Wohnung auf Teppiche aus, damit die da runter wohnende Partei keine Hundeschritte hört. Nichts half, die anderen Eigentümer zogen vor Gericht.
Als Sie das Urteil erfuhr, brach eine Welt für Jo zusammen. Sie musste bis zum heutigen Datum zwei der drei Hunde abgeben. Zwei Hunde hat Sie schon 8 Jahre und einer ist aus wirklich schlechten Verhältnissen zu Ihr gekommen. Nach langem erfolglosem suchen, hat jetzt die Tochter einen genommen und einen darf Sie ja behalten. So brachten wir den kleinen Struppi heute ins Tierheim. Sie hat sich für den Süßesten der drei entschieden, weil Sie der Meinung ist das der am ehesten wieder Vermittelt wird.
Ich habe oft mit Jo gesprochen, weil ich weiß wie schwer Ihr das gefallen ist, aber ich habe auch gesagt das die anderen ( und der Meinung bin ich auch ) vielleicht nicht gegen Sie sondern für die Hunde gedacht haben. Ich finde auch das man 3 Hunde nicht Artgerecht in einer “kleinen” Wohnung halten kann. Ich sehe das ja hier bei unserer kleinen Luzzy, die hier so viel Platz hat und wenn sie möchte immer in den Garten kann. Selbst ein keiner Hund brauch schon viel Platz und Auslauf.
Da Sie gegen das Urteil nicht angekommen ist, musste Heute einer weg gebracht werden, so ein Tierheim Besuch unter diesen Bedingungen ist jetzt nicht das schönste.
Ich habe den Hund rein gebracht und bis zum Zwinger begleitet und erst als der Hund weg war kam Jo nach um die Formalitäten zu erledigen.










Also 3 Hunde auf 65 qm ist wirklich etwas eng. Aber ich denke auch das das für zwei Hunde noch zu wenig ist.
Hallo Beate,
dein Beitrag hat mich erschüttert, wie können Menschen so grausam sein? Muss nun jeder, der eine kleine Wohnung hat, seinen Hund abgeben? Ich habe selbst eine ziemlich kleine Wohnung und ich habe in dieser Wohnung gute zehn Jahre mit zwei Hunden gelebt und nun mit einem Hund, der etwas größer geworden ist, als zunächst gedacht. Und ich kann dir versichern, dass es meinen Hunden immer gut ging und geht. Ich muss wohl auch dazu sagen, dass ich direkt hinter meiner Wohnung einen Garten habe, wo die Hunde laufen können, bzw. konnten. Sicher ist es nicht angenehm wenn Hunde in einem Mehrfamilienhaus bellen aber ein bisschen Zusammenarbeit und Verständnis hätte doch verhindern können, dass deine Freundin zwei Hunde abgeben musste. Ich finde sowas schrecklich.
LG.
Angi
@angi, ich gebe dir durchaus recht,man kann zwei hunde ohne probleme in einer kleinen wohnung halten. wenn man sich richtig um sie kummert, bei meiner bekannten kann aber hinzu das sie die hund viel alleine gelassen hat, dass heist sie ist morgens aus dem haus (zur tochter) und kam meist erst abend zurück.in meinem bericht habe ich leider vergessen zu erwähnen das da noch zwei katzen sind. da jo von natur aus der pingelichkeit nicht verschriehen war,ist ja nur zu erahnen wieviele haare 5 tiere verlieren. wie du ja weißt haben wir nur die kleine luzzy und ohne mindestens einmal am tag zu saugen geht garnichts.
Man kann auch drei Hunde in einer 65 qm Wohnung halten….WENN man genügend mit ihnen spazieren geht und sie ausreichend beschäftigt und erzieht!
Wenn sie nur rumkläffen , dann ist es kein Wunder das sich die Nachbarn beschweren…..aber mal ein kurzzeitiges bellen, sollten die Nachbarn schon akzeptieren. Finde ich!
L.G Anja
Ich hätte es nicht übers Herz gebracht einen Hund im Tierheim abzugeben, eher wär ich umgezogen, oder ich hätte selber ein neues zu Hause für ihn gesucht.
Das war auch alles nicht so einfach, dass kannste mir glauben.
Der Bericht ist jetzt schon etwas älter, aber ich habe Ihn gerade gelesen und muss jetzt meine Meinung/Erfahrung abgeben.
Ich bin 17 Jahre alt und ich lebe mit meiner Mutter und meinem Bruder, in einer 80 qm Wohnung. Wir haben 3 Hunde und 4 Meerschweinchen. Die Meerschweinchen gehören jedoch nur mir.
Wir waren schon immer Leute die viele Tiere hielten und auch immer Hunde, wir sind sehr pingelig mit der Sauberkeit und mögen es nicht, wenn viele Haare rumliegen und es sehr nach Tieren riecht. So saugen wir mindestens einmal am Tag. Da wir 3 Hunde haben, die viel Bewegung brauchen (2 Jack-Russel-Terrier, im Alter von 8 und 12 jahren, aber wie man von denen weiß brauchen sie selbst im hohen Alter viel Bewegung und einem Australian Shepherd, im Aöter von 11 Monaten) verbringen wir neben unserer Arbeit die ganze Freizeit mit den Tieren. Meine Mama braucht Hunde mit denen sie viel Hundesport treiben kann. So sind die Rassen ideal dafür.
Wir Erziehen sie, sollen ja nicht bellen und müssen auf Kommando hören. Spazieren viel und gehen lange in den Wald. Wir hatten noch nie Streit mit unseren Nachbarn und uns wurde schon oft gesagt, dass wir gegenüber anderen mit Tieren, sehr sauber und pingelig sind. (Sorry, ist wohl doch länger geworden
)
Vielleicht liest das keiner, aber ich wollte mal zeigen, dass es auch geht.
Also meine Meinung und auch Erfahrung ist, dass wenn man sich mit den Hunden beschäftigt und sie Erzieht, gut mit denen leben kann. Auch in einer relativ kleinen Wohnung.
Liebe grüße
@Laura
Danke Laura, für deinen ausführlichen Kommentar. Es ist sehr schön zu hören das es auch anders geht. Es ist halt auch eine Einstellungssache, sich , der Tiere und der Sauberkeit gegenüber.
Hunde die in einer kleinen Wohnung leben müssen eben die Möglichkeit haben öfters und länger Spazieren zu gehen, das scheint ihr ja gut hin zu bekommen. Wenn sie dann noch wie deine gut erzogen sind und es mit den Nachbarn keine Probleme gibt ist doch alles gut.
Ich wünsche euch noch viel Freude mit euren Hunden und natürlich mit den Meerschweinchen
Grüße Beate