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Mich hat diese Nachricht ziemlich umgehauen! Angelina Jolie ist so ein Sinnbild für Schönheit und Perfektion; wie kam es zu diesem radikalem Schritt?

Es war eine schwere, proaktive Entscheidung
sagt sie und hofft, dass andere Frauen von ihrer Erfahrung profitieren können, um eigene informierte Entscheidung zu treffen.

Bei der 37jährigen Jolie ist ein Gendefekt festgestellt wurden. Ihre Ärzte haben ein 87 %tiges Brustkrebs-Risiko und ein 50 %tiges Risiko für Eierstockkrebs ausgerechnet. Nach ihrem mutigen Entschluss ist ihr Risiko für Brustkrebs auf 5 % gesunken.

Jolie’s eigene Mutter starb nach langem Kampf bereits mit 56 Jahren an Brustkrebs – das sollten ihre 3 leiblichen und 3 adoptierten Kinder nicht erleben müssen. Und sie sollten auch nicht länger mit der Angst leben müssen. Jolie hat sich entschieden. Damit, dass sie offen und klar an die Öffentlichkeitgeht, löst sie auch eine Debatte über Gendiagnostik und die persönlichen Folgen einer Brustamputation aus.

Sie selbst fühle sich nun nicht weniger weiblich und kann weiterhin mit der liebevollen Unterstützung durch Brad Pitt rechnen.
Ich hab unwillkürlich gefragt, was ich wohl machen würde, bei entsprechender Diagnose. Immerhin ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland und leider gibt es in meiner Familie auch bereits viel Krebs!

Ein Gentest kann klären, ob eine Frau Genvarianten trägt, die das Krebsrisiko steigern. Wenn bereits mehrere Verwandte an Brust- oder Eierstockkrebs erkrankt sind, wird dies von Ärzten auch hierzulande empfohlen.

Vor den Tests gibt es umfassende Beratungsgespräche, so dass man entscheiden kann, ob man den Test – mit allen möglichen Konsequenzen – wirklich will. Mittlerweile gibt es wegen sehr vieler Anfragen in den Labors teilweise lange Wartezeiten, so dass von der Entscheidung für den Test bis zur Übermittlung der Ergebnisse mehrere Monate vergehen. Dies kann eine äußerst belastbare Wartezeit darstellen.

Hilfe bei familiären Brust- und Eierstockkrebs bietet das BRCA-Netzwerk e.V. (www.brca-netzwerk.de) und die Deutsche Krebsgesellschaft (www.krebsgesellschaft.de) an. Hier gibt es auch eine Liste der interdisziplinären Zentren.
Im Vorfeld so wirkungsvoll wie einfach: Selbst regelmäßig die Brust abtasten. Die meisten ggf. ertasteten Knötchen sind harmlos, aber sicherheitshalber sollte man sie immer überprüfen lassen.

Wie würde ich mit so einem Testergebnis umgehen?

Natürlich gibt es noch andere Möglichkeiten als eine Brust-Amputation!
Da ich selbst Mutter bin, kann ich allerdings sehr gut nachvollziehen, wie sich Angelina Jolie gefühlt haben muss. Ich würde auch vermeiden wollen, dass meine Kinder sich ständig um mich sorgen. Ich hätte mich genauso entschieden.
Wie seht Ihr das? Ich hoffe, wir bleiben alle noch lange gesund – aber was würdet Ihr machen, falls nicht?