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Beas Rezepte und Ideen

Mit der Erfindung des Polo Piqué Shirts revolutionierte der Tennisspieler René Lacoste vor über 80 Jahren die Tennismode. Bis dahin wurde in klassischen Oberhemden bzw. Blusen gespielt. Lange Zeit blieb das Shirt mit Kragen ein reiner Sportartikel.

Damals gehörte es einfach zum guten Ton ein Shirt mit Polohemd Tshirt mit KragenPolokragen zu tragen. Bei uns im Tennisclub beherrschten damals die Marken Sergio Tacchini, Fila.. etc. in den Farben Weiß, Rot und Blau den Platz. Ich erinnere mich an mein erstes Marken-Poloshirt : weiss mit pinken und blauen Blockstreifen, dazu ein Wickeltennisrock mit pinker Einfassung – alles von Maggia. Die Farbe Pink war damals der absolute Hingucker!

Dann kamen die 80er Jahre und damit wurde das Poloshirt zum beliebtesten Freizeit-Look. Wer was auf sich hielt und hip sein wollte, trug ein Lacoste Polo Piqué Shirt. “Was lacostet die Welt – Geld spielt keine Rolex” – ein Ausdruck der Generation verwöhnter Kinder reicher Eltern. Dieser Hype löste nicht nur die Inflation der Poloshirts aus (der Markt wurde von Imitationen und Billig-Importen überflutet), auch veränderte sich die Wahrnehmung: das Tragen eines Poloshirts wurde zur Einstellungssache.
Ich zählte mich definitiv nicht zu den Poppers, fand das Establishment eher nicht-erstrebenswert, und zog von da an nur noch kragenlose Shirts an.
Als Squash in unseren Breitengraden aufkam, war ich sofort dabei – die kleine und eher junge Community hatte internationales Flair, die Klamotten waren zwanglos. Junge, moderne Marken wie Nike boten die geeignete Sportbekleidung dazu.

Jahrelang fand sich kein einziges PolohemdPoloshirt in meinem Schrank – bis ich das Golfen entdeckte. Auf dem Golfplatz gibt es eine Kleider-Etikette und kragenlose Oberteile sind auf dem Platz ausdrücklich nicht erwünscht. Da habe ich mich auf die Suche nach “meinem” Polohemd MarkenPoloshirt gemacht.

Auch diese Sportart hat neue Marken mit sich gebracht (Chervó, Golfino), gängige Marken haben ihr Sortiment erweitert (adidas, Nike) und viele Modehäuser haben eine eigene Golf-Linie kreiert, um Ihre Kundinnen auch in diesem Segment bedienen zu können (Bogner, Brax).

Trotz des eher konservativen Looks, ist die Golfbekleidung punkto Funktionalität auf dem neuesten Stand der Technik: mit diesem Kompromiss kann ich gut mit dem Kragen leben.