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Charlie Sheen kehrt er auf die Bildschirme zurück. Ab März 2012  wird seine neue Sitcom “Anger Management” (Aggressionsbewältigung) in den USA ausgestrahlt.

Charlie Sheen spielt in Anger Management einen ehemaligen Baseballprofi namens Charlie Goodson, der nach Überwindung seiner eigenen Aggressionsprobleme durch eine Therapie selbst als Therapeut tätig ist.

Angelehnt ist die Handlung der neuen Sitcom an den gleichnamigen Film, der in Deutschland mit dem Namen “Die Wutprobe” bekannt ist.

Der Rausschmiss

Charlie Sheen war bis zur 7. Staffel “Two and a Half Men” höchstbezahlter amerikanische Fernsehstar mit Einnahmen von 825.000 US$ pro Folge. Für die 8. und 9. Staffel unterschrieb er im März 2010 nach langem hin und her einen weiteren Vertrag in dem ihm 1,25 Millionen US$ pro Folge zugestanden wurden. Damit war er weltweit der bestbezahlte Serienschauspieler.

Zum Dreh dieser Staffeln kam es nicht mehr, lediglich von der 8. wurden noch 16 anstatt 24 Folgen abgedreht. Denn Charlie Sheen hatte nichts besseres zu tun, als sich mit Drogen und Alkohol vollzupumpen, sich in der Öffentlichkeit daneben zu benehmen und obendrauf noch den Produzenten von “Two and a Half Men”, Chuck Lorre, zu beleidigen.

Im März 2011 wurde er aus der Produktion geschmissen und war anschließend hauptsächlich mit Negativschlagzeilen in den Medien vertreten.

Brauchen wir ihn wirklich wieder?

Charlie Sheens rüpelhaftes Benehmen ist nicht neu. 1990 schoss er seiner damaligen Verlobten Kelly Preston in den Arm, die sich daraufhin von ihm trennte. Sechs Jahre später prügelte er seine Freundin Brittany Ashland bis zur Bewusstlosigkeit. Weihnachten 2009 rief seine Exfrau, Brooke Mueller, die Polizei, da Charlie Sheen sie mit einem Messer bedroht haben soll.

Im März 2011 wurde ein Interview mit Charlie Sheen ausgestrahlt, bei dem er offensichtlich wieder unter Drogen stand. Er rechtfertigte sich für sein Verhalten, prahlte mit seinem Drogenkonsum und nannte sich selbst eine Droge – an Selbstüberschätzung kaum zu übertreffen.

Wie kann es sein, dass Charlie Sheen so viele Fans hat ? Sonst werden Frauenprügler doch auch verrissen, und das zu Recht. Solch einen Typen brauch ich weder privat oder beruflich, noch im Wohnzimmer auf dem Fernseher, mag die Serie noch so lustig sein.