Eine aufregende und anstrengend Zeit liegt nun hinter uns. Nachdem viele Bewerbungen verschickt wurden, kam die Zeit des Wartens, dann die Zeit der Bewerbungsgespräche, Einstellungstest, auf Probe arbeiten und letztendlich der Tag an dem die Arbeitsverträge unterschrieben wurde.
Berufsausbildung: Neue Eindrücke
Jetzt beginnt eine spannende Zeit für beide, gerade die erste Woche war für beide sehr beeindruckend.
Mein Großer ist in einem großen Unternehmen als KFZ Mechatroniker Lehrling angestellt. Am ersten Arbeitstag bekam er seine Arbeitskleidung, Sicherheitseinweisung und wurde seinen Arbeitskollegen vorgestellt. Der Tag verlief relativ ruhig, aber schon am nächsten Tag ging auch für ihn das Arbeitsleben los. Er durfte Bremsen auswechseln, Reifen aufziehen und hatte schon am dritten Tag seine erste interne Schulung.
Es macht ihm sehr viel Spaß und seine Kollegen sind alle super nett. Dazu kommt das er auch noch das Glück hat und seiner Firma gleich hier um die Ecke ist, maximal 4 min Fußweg. In 2 Wochen steht schon die erste Prüfung an. Das Unternehmen erwartet viel von seinen Auszubildenden, aber das wusste mein Sohn von vornherein. Das wird eine Zeit des Lernens, aber wer seine Ziele kennt, weiß wofür er büffelt.
Wenn er von der Arbeit kommt, hat er natürlich einiges zu erzählen und wir hören zu und freuen uns mit ihm.
Mein Mittlerer hatte mit der Entfernung nicht ganz soviel Glück, er muss nach Düsseldorf, aber diese Entscheidung war gut. Als Koch sollte man schon darauf achten wo man lernt, denn um Pommesbudenessen zu lernen braucht man kein Koch zu werden. Jetzt ist er in einem, ich sage mal, gehobeneren Top Restaurant. Nicht das ich auf dieses Schickimicki Getue stehe, aber um etwas zu lernen ist er dort genau richtig.
Schon nach der ersten Woche kann man bei ihm sagen, das er seinen Beruf gefunden hat, es macht ihm soviel Spaß und er darf schon soviel machen. Auch er ist so herzlich aufgenommen worden und fühlt sich dort richtig wohl.
Gestern war sein erster freier Tag und an diesem hat er uns erst einmal mit einem schon gelernten Dessert verwöhnt. Das war super lecker und ich glaube das wir gerade die erste Zeit bestimmt noch so einiges Leckeres aufgetischt bekommen.
Beide sind natürlich nach der ungewohnten Arbeit und Arbeitszeit müde, aber glücklich. Glücklich sind wir auch, darüber das es die Jungs so gut getroffen hat. Wir werden uns noch einiges über Autos und Küche anhören müssen, aber da hört man doch gerne zu. Der Weg ist geebnet, gehen müssen sie alleine, Hilfe werden sie aber immer hier finden.
Wir sind schon stolz auf unsere Jungs, darf man ja auch mal sagen.









Das haben wir nächstes Jahr alles noch vor uns. Da kann ich nur hoffen das alles so glatt läuft wie bei deinen Jungs. Wieviele Bewerbungen habt ihr raus geschickt? Nur damit man mal einen Überblick bekommt.
Koch? Das hört man ja fast noch selten das jemand diesen Beruf machen möchte. Hauptsache er hat Spaß.
Glückwunsch euch allen.
Klingt doch gut und freut mich, dass beide Jungs Jobs gefunden zu haben scheinen, die ihnen Spaß machen.
Ich hoffe, das bleibt bei dem Herrn Koch auch so. Ein Cousin von mir hat auch Koch gelernt, auch in keiner miesen Absteige und hat sich hinterher immer geweigert, in einem Restaurant essen zu gehen mit der Begründung, er wisse, wie es hinter der Küchentür aussähe … aber lecker kochen, das konnte er! Da steht euch also noch so manches Gutes ins Haus!
Hallo Mic
In dem Restaurant in dem mein Sohn ist kann man die Türe nicht zu machen. Es ist eine offene Küche zum Gastraum. Jeder Gast kann dort hineinsehen. Das ist ja heute Modern und Sauberkeit ist dem zufolge ein muss.
Das es beiden weiterhin viel Spaß macht das hoffen wir doch. Schauen wir uns erst mal das erste Lehrjahr an. Und auf leckere Gerichte freuen wir uns auch schon
Grüße Beate